Der anthropogene Klimawandel bezieht sich auf Änderungen, die durch Aktivitäten des Menschen entstehen. Hauptursache der Klimaprobleme sind Überbevölkerung, zu hoher Energieverbrauch (insbesondere durch Kfz-, Lkw- und Luftverkehr, industrielle Produktionsprozesse, Lebensstile mit zu hohem Energieaufwand) eines Teils der Weltbevölkerung sowie Armut und daraus resultierende Übernutzung natürlicher Ressourcen. Der Ursprung des Klimaproblems liegt vor allem darin, dass der Mensch durch seine vielfältigen Aktivitäten die Abgabe klimarelevanter Spurengase in die Atmosphäre verstärkt.
Diese Aktivitäten werden – ausgehend von einer Bevölkerungszunahme bis zum Ende des 21. Jahrhunderts von heute rund 6 Milliarden auf ca. 10-12 Milliarden Menschen - weiter zunehmen. Zudem ist mit einem steigenden Lebensstandard vor allem in heute noch als Schwellenländern bezeichneten Staaten wie etwa China, Indien und anderen Ländern zu rechnen, was langfristig global gesehen zu einem weit höheren Verkehrsaufkommen führen wird.